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Erweitertes Führungszeugnis als wichtiger Baustein im Kinder- und Jugendschutz

Der Landkreis Ahrweiler als Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat mit Blick auf einen effektiven Kinder- und Jugendschutz dafür Sorge zu tragen, dass im Bereich der Jugendhilfe keine Personen beschäftigt werden, die aufgrund bestimmter Straftaten persönlich nicht geeignet sind.

Das Bundeskinderschutzgesetz, das am 01.01.2012 in Kraft getreten ist, regelt, dass alle Personen, die ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen haben. So haben auch Träger der freien Jugendhilfe sicherzustellen, dass unter ihrer Verantwortung keine neben- oder ehrenamtlich tätigen Personen mit der Wahrnehmung von Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe betraut werden, die wegen einschlägiger Straftaten rechtskräftig verurteilt worden sind. Auch Organisationen, wie zum Beispiel Vereine mit Jugendarbeit, die nicht ausschließlich Leistungen der Jugendhilfe anbieten, sind von dieser Regelung betroffen. Anliegen des Gesetzgebers ist es, das erweiterte Führungszeugnis als ein Element zu etablieren, um Kinder und Jugendliche zu schützen.

Der Kinderschutzbeauftragte, Michael Dames sowie die Jugendamtsleiterin, Siglinde Hornbach-Beckers, aus dem Kreishaus sind sich mit dem Sprecher der hauptamtlichen Jugendpfleger, Jürgen Schwarzmann einig: „Das erweitere Führungszeugnis ist ein wichtiger Baustein aktiven Kinderschutzes. Daneben bedarf es auch weiterhin dem Ausbau der dezentralen Netzwerke vor Ort." Die Umsetzung der gesetzlichen Regelung obliegt dem Kreisjugendamt.

Auf Landesebene wurde eine Rahmenvereinbarung entwickelt, um eine Grundlage für eine einheitliche Umsetzung in RLP zu schaffen.

In seiner Sitzung am 01.04.2014 beschloss der Jugendhilfeausschuss einstimmig den Beitritt zu dieser Rahmenvereinbarung, so dass diese nun in der Folge auch für die örtlich freien Träger im Kreis Ahrweiler bindend ist. Das Kreisjugendamt hätte sonst mit allen Trägern Einzelvereinbarungen abschließen müssen. Insbesondere sind die Träger zum Beitritt aufgerufen, die nicht einem Landesverband angehören.

Nähere Informationen stehen Ihnen wie folgt als Download zur Verfügung:

Anlagen

Name:
1_72a SGB VIII Rahmenvereinbarung.pdf
Größe:
392,3 KByte

Name:
2_Beitritt örtliche_freie Träger_Gemeinden.pdf
Größe:
221,1 KByte

Name:
3_Erläuterung Ehrenamt_Nebenamt.pdf
Größe:
18,6 KByte

Name:
4_Auszug Handlungsempfehlungen.pdf
Größe:
14,1 KByte

Name:
5_Gesetzestext 72 a SGB VIII.pdf
Größe:
19,5 KByte

Name:
6_Erläuterung Europäisches Führungszeugnis.pdf
Größe:
55,7 KByte

Name:
7_Gesetzestext 30_30a_BZRG.pdf
Größe:
16,7 KByte

Name:
8_Bestätigung_Einwohnermeldeamt.pdf
Größe:
219,5 KByte

Name:
9_Selbstverpflichtungserklärung.pdf
Größe:
219,5 KByte

Name:
Flyer_Rahmenvereinbarung_72_a.pdf
Größe:
699,7 KByte

Ansprechpartner

Herr Michael Dames
Telefon 02641/975-263
Telefax 02641/975-531
Zimmer 5.30 - 5. Etage - Hauptgebäude
E-Mail Michael.Dames@kreis-ahrweiler.de