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Familienportal des Kreis Ahrweiler


Begleiteter Umgang

Ein begleiteter Umgang kommt dann in Betracht, wenn es besondere Umstände gibt, die eine zeitweise Begleitung des Umgangs durch eine dritte unbeteiligte Person notwendig und sinnvoll erscheinen lassen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Schutz des Kindes während des Umgangs sonst nicht gewährleistet werden kann, zum Beispiel bei einem gewalttätigen Elternteil, bei Gefahr sexuellen Missbrauchs oder von Kindesentführung. Auch bei bestimmten psychischen Erkrankungen oder wenn der Kontakt zwischen Eltern und Kind oder Kindern erst angebahnt werden muss, kann im Einzelfall ein begleitetet Umgang notwendig sein.

Begleiteter Umgang findet in der Regel an einem neutralen Ort (z.B. Erziehungsberatungsstelle, Familienbildungsstätte usw.) statt. Während der Umgangszeiten ist eine dritte Person (eine sozialpädagogische Fachkraft) anwesend, die den Umgang unterstützt und darauf zu achten hat, dass der Schutz des Kindes gewahrt bleibt.Ziel einer solchen Maßnahme ist es, einen eigenverantwortlichen, sicheren Umgang zwischen diesem Elternteil und dem Kind herzustellen.Ein begleiteter Umgang ist zeitlich befristet.